Medical Tribune
2. Apr. 2025Morbidität und Mortalität senken Gut betreut mit CARE bei Vorhofflimmern

Gut betreut mit CARE bei Vorhofflimmern

Mit den im letzten Jahr publizierten neuen ESC-Guidelines zum Vorhofflimmern (1) hat das Management der Risikofaktoren an Bedeutung gewonnen. Wichtig ist insbesondere, die Betroffenen zu Bewegung und Gewichtsabnahme zu motivieren. Die Katheterablation ist mittlerweile erste Wahl bei der Rhythmuskontrolle. Aber auch danach sollte man die Patienten nicht aus den Augen verlieren.

Das Akronym CARE beinhaltet alle wichtigen Massnahmen zum Management von VHF.
YAOWARAT/stock.adobe.com
Das Akronym CARE beinhaltet alle wichtigen Massnahmen zum Management von VHF.

Adipositas, Hypertonie, körperliche Inaktivität, Diabetes, Rauchen und Alkohol sind die wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren bei Vorhofflimmern (VHF).

Inaktivität als entscheidender beeinflussbarer Risikofaktor

Aber auch Schlaf-Apnoe, Schilddrüsen-, Nieren- und Tumorerkrankungen können eine Rolle in der Pathogenese spielen.

«Unter den kardiovaskulären Erkrankungen wirken sich vor allem jene negativ aus, die den linken Vorhof belasten», erklärt Prof. Dr. Richard Kobza, Cardiopuls Medical Center, Luzern*. Das sind zum Beispiel eine Mitralklappenstenose oder -insuffizienz. «Ein entscheidender beeinflussbarer Risikofaktor ist körperliche Inaktivität», betont der Kardiologe.

An erster Stelle bei der diagnostischen Abklärung von VHF steht die Anamnese: Kommt und geht es oder ist es kontinuierlich vorhanden? Gibt es Vorhofflimmern in der Familie? Welche Komorbiditäten und welche Risikofaktoren bestehen?

Mit Smartwatch zur Diagnose

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