Hirngewebe enthält mehr Nanoplastik als Leber und Niere
Mikroplastik wurde bereits in vielen menschlichen Geweben nachgewiesen. Eine US-amerikanische Autopsiestudie hat nun hohe Konzentrationen von Nanokunststoffen in Gehirnproben gefunden. Die Ergebnisse deuten auch auf einen Zusammenhang mit Demenz hin.

newgen/stock.adobe.com. Generiert mittels KI.
Nanoplastik sammelt sich scheinbar weniger in exkretorischen Organen als im Gehirn.
Die kürzlich in Nature Medicine erschienene Autopsiestudie untersuchte Leber-, Nieren- und Gehirnproben von Verstorbenen aus dem Jahr 2024 auf ihre Konzentration von Mikro- und Nanoplastik (MNP). Diese Werte wurden mit entsprechenden Proben aus dem Jahr 2016 verglichen (n = 20–28 je Zeitpunkt).