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Eigenständiges Krankheitsbild

Funktionelle neurologische Störungen: Endlich Schluss mit der Ausschlussdiagnose

Die funktionelle neurologische Störung lässt sich durch vier DSM5-Kriterien eingrenzen.

«Wir konnten nichts finden, Sie haben nur eine funktionelle neurologische Störung.» Äusserungen wie diese sollten der Vergangenheit angehören. Denn nach neuerer Auffassung sind derartige Fehlfunktionen des Nervensystems ein klar definiertes Krankheitsbild mit originärer Symptomatik und keine reine Ausschlussdiagnose mehr.

Funktionelle neurologische Störungen sind relativ häufig und für die betroffenen Menschen oft sehr belastend. Sie finden sich vor allem bei jüngeren Erwachsenen. Der Behinderungsgrad kann ähnlich hoch wie bei ­Morbus ­Parkinson oder Epilepsie sein, in vielen Fällen ist die Lebenqualität massiv eingeschränkt.

Vier DSM-5-Kriterien

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