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Mehr Insulintherapie, Hypoglykämien und Folgeschäden

Diabetes Typ 3c: Fehldiagnose mit fatalen Folgen

Patienten mit einer Pankreasinsuffizienz haben oft einen schwer einzustellenden Diabetes

Ein Diabetes als Folge einer exokrinen Pankreasinsuffizienz verläuft in vielerlei Hinsicht schwerer als ein klassischer Typ-2-Diabetes: Die Betroffenen benötigen häufiger eine Insulintherapie, erleben öfter mikro- und makrovaskuläre Komplikationen sowie Hypoglykämien, und haben ein höheres Sterberisiko. Das bestätigt auch eine grosse aktuelle Kohortenstudie.

Ein pankreatogener Diabetes, auch «Diabetes Typ 3c» genannt, entsteht, wenn im Zuge einer exokrinen Pankreasdysfunktion auch die endokrine Achse leidet. Am häufigsten liegt ihm eine chronische Pankreatitis zugrunde. Weitere Ursachen sind die zystische Fibrose sowie Pankreasmalignome. In der Praxis werde der pankreatogene Diabetes häufig nicht erkannt und stattdessen als Typ-2-Diabetes fehldiagnostiziert.

Schwierigere Krankheitsverläufe mit Typ 3c

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