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Nicht nur Bauchsache

Chronische Pankreatitis: Psychosoziale Interventionen sollten Teil der Behandlung sein

Ein aktueller Review im New England Journal of Medicine fasst die nach der Symptomschwere ausgerichtete Therapie zusammen. Neben der medikamentösen, endoskopischen und/oder chirurgischen Behandlung sind bei vielen Betroffenen auch psychotherapeutische Ansätze wichtig.

Chronische Pankreatitis mit multiplen kleinen Verkalkungen

Der Verdacht auf eine chronische Pankreatitis lässt sich anhand multipler Verkalkungen der Pankreasgänge bestätigen, die in der kon­trastmittelgestützten CT sofort ins Auge fallen.

Eine chronische Pankreatitis entwickelt sich in der Regel aus rezidivierenden akuten Pankrea­titiden, typischerweise innerhalb von drei bis fünf Jahren nach der initialen Episode. In der Bildgebung zeigen sich Kalzifikationen der Pan­kreasgänge, duktale Dilatationen und/oder eine parenchymale Atrophie. Die Risikofaktoren umfassen Alkohol (bei 42–77% der Betroffenen), Rauchen (> 60%) und genetische Mutationen (10%).

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