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Blasentumor aus der Arbeit

Umfassende Berufsanamnese bei urologischen Tumoren obligat

Eine Hand hält eine Spritzpistole und lackiert Holz in einer Möbelfabrik.

Das Harnblasenkarzinom ist die häufigste berufsbedingte urologische Krebserkrankung. Doch welche (ehemaligen) Beschäftigten gehören zur Risikogruppe? Eine neue Veröffentlichung gibt Aufschluss.

Bei Weitem nicht alle berufsbedingten urologischen Krebs­erkrankungen kommen zur Anzeige. Vor diesem Hintergrund fordern Professor Dr. Klaus Golka vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund und Kollegen, bei Patienten mit entsprechenden Karzinomen immer eine Berufsanamnese mit Blick auf potenzielle Expositionen gegenüber krebserzeugenden Stoffen zu machen (1).

Für diesen Zweck haben die Autoren den UROTOP-Fragebogen entwickelt, mit dem sich die Er­hebung bei Tumoren der ableitenden Harnwege unaufwändig durchführen lässt.

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