Experts Lounge

Dexilant weist Refluxbeschwerden in die Schranken und bringt die Ösophagitis zur Abheilung

Profil des 24h-PPI in Dual Delayed Release-Galenik

Als 1988 der erste Protonenpumpenblocker (PPI) in der Schweiz auf den Markt kam, war das der Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Rund 25 Jahre später konnte Dexlansoprazol, das R-Enantiomer von Lansoprazol, eingeführt werden. Nach der einmal täglichen Gabe sorgt die Dual Delayed Release-Galenik für eine 24-Stunden-Wirkung. Unter Dexlansoprazol wurde der pH-Wert im Magen für 71 Prozent des Tages über einem Wert von 4 gehalten; mit Lansoprazol gelang dies nur für 60 Prozent der Zeit. 

Im Rahmen einer Experts Lounge hat Medical Tribune vier Gastroenterologen eingeladen, die ihren Erfahrungshorizont mit Dexlansoprazol bei erosiver und nicht-erosiver Ösophagitis schilderten:

  • PD Dr. Michael Sulz, Leitender Arzt, Gastroenterologie, KS Münsterlingen
  • Dr. Stefan Tschopp, Leitender Arzt Gastroenterologie & Hepatologie, Spital Limmattal, Schlieren
  • Dr. Michael Manz, Chefarzt Stv. Gastroenterologie, Claraspital, Basel
  • Dr. Ioannis Linas, Gastroenterologische Gruppenpraxis GGP, Bern.

Den abschliessenden Kommentar verfasste Professor Dr. Daniel Pohl, Leitender Arzt, Gastroenterologie & Hepatologie, USZ

PD Dr. Michael Sulz

Interview mit PD Dr. Michael Sulz, Münsterlingen

«Bei bestimmten Patienten ist eine Erhaltungstherapie indiziert»
Zum Interview
Dr. Michael Manz

Interview mit Dr. Michael Manz, Basel

«Dexlansoprazol gut geeignet für die On-demand-Therapie»
Zum Interview
Dr. Stefan Tschopp

Interview mit Dr. Stefan Tschopp, Schlieren

«Entscheidender Vorteil der Einmalgabe»
Zum Interview
Dr. Linas Loannis

Interview mit Dr. Ioannis Linas, Bern

«Gute Option für Patienten mit mangelnder Compliance»
Zum Interview

Abschlusskommentar Prof. Daniel Pohl, Zürich

Seit fast 35 Jahren sind in der Schweiz Protonenpumpenhemmer zugelassen und gehören zu den meistverordneten Medikamenten. Dies liegt einerseits an der hohen Prävalenz von gastroösophagealer Refluxkrankheit und dyspeptischen Beschwerden, andererseits auch an der einfachen Verfügbarkeit, den insgesamt gesunkenen Preisen und der relativen Nebenwirkungsarmut, auch bei längerfristiger Einnahme.

Generell sind alle PPI, wenn korrekt eingenommen und adäquat dosiert, sehr wirksam. Die Auswahl des für den individuellen Patienten geeigneten PPI obliegt der therapeutischen Freiheit der verschreibenden Ärzte, die hier unterschiedliche Akzente setzen. Das zeigen auch die vier Interviews mit den gastroenterologischen Kollegen. Der Vorteil einer täglichen Einmalgabe, die durch die längere Wirkdauer des Präparats möglich wird, liegt in einer üblicherweise besseren Compliance bei der Medikamenteneinnahme.

Prof. Daniel Pohl

Prof. Daniel Pohl, Zürich

Insbesondere die Unabhängigkeit von den Mahlzeiten und der Tageszeit ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal von Dexlansoprazol gegenüber anderen PPI. Das Indikationsgebiet ist breit, die zugelassenen Indikationen umfassen die klassische Refluxkrankheit in ihrer erosiven (ERD) und nicht-erosiven (NERD) Form, wobei Dexlansoprazol zur Abheilung und Erhaltungstherapie der abgeheilten Ösophagitis in Frage kommt. Ausserdem hat sich Dexlansoprazol für die kurzzeitige und On-demand-Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstossen bei symptomatischer nicht-erosiver gastroösophagealer Refluxkrankheit bewährt.

Trotz aller Vorteile muss klar sein, dass es für die PPI, auch wenn sie als sehr sichere Medikamente gelten, eine saubere Indikationsstellung braucht. Sie sollten nur, wie es auch die Kollegen diskutieren, solange eingenommen werden, wie es nötig ist.

Diese Experts-Lounge wurde mit freundlicher Unterstützung von Takeda Pharma AG realisiert.

Kurzfachinformation Dexilant® auf Seite NN C-APROM/CH/DEXI/0036_02/2022) www.swissmedicinfo.ch

LOGIN