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Fallbericht

Hochrisiko-Rheumatikerin mit Nierenzellkarzinom unter Immuntherapie

In klinischen Studien zur Krebsimmuntherapie werden Patienten mit Autoimmunkrankheiten meist ausgeschlossen. Dabei ist die Gabe von Checkpoint-Hemmern auch bei Rheuma und Co. nicht unmöglich. Sie setzt jedoch eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit voraus. Das verdeutlicht die Kasuistik einer 60-Jährigen mit Nierenzellkarzinom und rheumatoider Arthritis, die am 2022 ASCO Genitourinary Cancers Symposium vorgestellt wurde.

der RA sind weitgehend unbekannt. Eine Auto­immunität wird aber angenommen. Gut also, eine Immuntherapie zumindest gut zu planen.

Die Ursachen der RA sind weitgehend unbekannt. Eine Auto­immunität wird aber angenommen. Gut also, eine Immuntherapie zumindest gut zu planen.

Eine Behandlung mit Checkpoint-Inhibitoren (CPI) kann bei einer bestehenden Autoimmunkrankheit nicht nur die bekannten unerwünschten Immunnebenwirkungen auslösen, sondern auch einen Schub der Autoimmunerkrankung. Wie damit umzugehen ist, erläuterte Professor Dr. Xin Gao vom Massachusetts General Hospital, Boston, anhand des Falles einer 60-jährigen Patientin mit Nierenzellkarzinom (RCC) (1).

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